Herren: Rumpftruppe in Regensburg auf verlorenen Posten

Am Samstag reisten die Neunburger Handballer zur TS Regensburg. Die Vorzeichen standen dabei leider nicht gut. Ohne die beiden Mittelmänner Blendl und Weiß sowie ohne die vielen Verletzten musst Trainer Wirth wieder einmal improvisieren. Dabei mussten die Neunburger sogar auf Urgestein Anton Reitinger (Jahrgang 1964) zurückgreifen, der am Kreis einspringen musste und damit der älteste Akteur auf dem Spielfeld war. Die mit ausschließlich erfahrenen Spielern besetzten Gastgeber, die durchweg alle schon höherklassig aktiv waren, hingegen warteten wieder mal mit einer vollen Bank auf.

Nach einem kurzen Abtasten ohne Tore entwickelte sich ein munteres Handballspiel. Keines der beiden Teams konnte sich entscheiden absetzen (2:2, 3:3). Während Neunburg über ihr schnelles Spiel sowie aus dem Rückraum häufig zum Erfolg kam, gelang es den Domstädtern immer wieder den Kreisläufer in Szene zu setzen (6:6, 7:7). Bis zum 11:11 konnte keine der beiden Mannschaften sich eine deutlichere Führung erspielen. Abstimmungsfehler im Angriff und einige überhastete Abschlüsse ließen die Regensburg dann aber mit einer 16:13-Führung in die Pause gehen.

Der Pausentee lag den Pfalzgräflichen dann wohl noch zu schwer im Magen, denn nach der Pause legte die TS los und konnte sich mit 19:14 erstmals eine deutlichere Führung erspielen. Die FCler konnten in dieser Phase die Abstimmungsschwierigkeiten durch die ungewohnte Aufstellung nur bedingt kompensieren. Immer wieder ergaben sich Lücken in der Defensive, die die Gastgeber zu nutzen wussten. Als man dann im Angriff immer wieder am gegnerischen Schlussmann scheiterte, erhöhte sich der Rückstand sogar auf acht Tore (24:16). Neunburg fightete sich aber ins Spiel zurück und konnte nun auch in der Defensive Akzente setzen und so den einen oder anderen Ball erkämpfen und so auch zu leichten Toren kommen und dadurch den Abstand wieder verkürzen (25:19, 26:20, 27:21, 28:22). Bis zum Ende konnte Neunburg das Ergebnis aber nicht weiter verbessern. Am Ende siegte die TS verdient gegen eine bunt zusammen gewürfelte Neunburger Mannschaft mit 30:24.

Kein schönes Spiel, aber aufgrund der geringen Personaldecke der Neunburger und der zahlreichen angeschlagenen Spieler, war man bei den Pfalzgräflichen zwar nicht mit Spiel zufrieden, aber froh drüber, dass sich kein weiterer Spieler verletzt hat. Am kommenden Wochenende zum Derby gegen Oberviechtach (Samstag, 19:30 Uhr in Neunburg), gleichzeitig das letzte Heimspiel der Saison, stehen dann hoffentlich auch wieder mehr Spieler zur Verfügung, bevor es am 25. März zum letzten Saisonspiel zur SG Regensburg geht.

Für Neunburg spielten: Tor: Max Schlehuber, Georg Wittmann; Feld: Ismir Buzhala (2), Weiß Jörg (4), Fabian Steininger (6/1), Anton Reitinger, Florian Guha, Christian Held (2), Valentin Schmid (5/1), Florian Janker (3), Olaf Wiedmann, Sebastian Mensch (1).

 

 

 

 

 

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