Neunburger Rumpftruppe verkauft sich teuer gegen designierten Meister Weiden

Am Sonntagabend mussten die Neunburger Handballherren mit einer Rumpftruppe in heimischer Halle gegen den designierten Meister aus Weiden antreten. Während der Tabellenführer mit einer vollen Auswechselbank aufwarten konnte, mussten bei den verletzungsgeplagten Neunburgern wieder einige A-Jugendliche und einige bereits „pensionierte“ Spieler aushelfen.

Zu Beginn des Spieles konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen (1:1, 2:2). Als der FC dann einige Chancen liegen ließ, agiert Weiden sehr konsequent und konnte sich mit 2:4 das erste Mal in diesem Spiel etwas absetzen. Die Heimsieben aber kämpfte Tapfer weiter und konnte durch Distanzwürfe und schnell vorgetragenen Angriff die Gäste immer wieder in Bedrängnis bringen und so auch weiter dran bleiben (4:5, 5:6). In der Folge konnte die Neunburger Rumpftruppe weiter gut mit dem Tabellenführer mithalten und bis zum 10:12 auch auf Tuchfühlung bleiben. Einige unnötige Ballverluste und verpasste Chancen ließen dann Neunburg dann mit einem 5-Tore-Rückstand in die Pause gehen (11:16).

Wer hoffte, dass die FCler nach der Pause das Spiel etwas freundlicher für sich gestallten konnten, täuschte sich leider. Durch eine Strafzeit für die Heimsieben, gelang es den Gästen den Vorsprung weiter auszubauen (13:19; 13:21). Wer dachte, dass die Neunburger jetzt aufgeben würden, wurde eines Besser belehrt. Bit einem 5:1-Lauf konnte man das Spiel auf 18:22 verkürzen. Als man dann aber wieder zwei Strafzeiten verkraften musste, konnten die Weidenern das Spiel für sich entscheiden. Die Gäste zogen wieder auf sechs Tore weg (19:25), was faktisch die Entscheidung bedeutete. Trainer Wirth gab dann den verbliebenen Stammkräften eine Pause und schickte für die letzten 10 Minuten einige junge Spieler aufs Spielfeld. Jetzt konnte Weiden das Ergebnis noch weiter zu seinen Gunsten verbessern. Am Ende siegte der designierte Meister, etwas zu hoch, gegen eine tapfer kämpfende Neunburger Rumpftruppe mit 21:31.

Nachdem das Team von Sven Wirth mittlerweile aus mehr verletzten als gesunden Spielern besteht, kann man mit dem Spielverlauf durchaus zufrieden sein und mit Selbstvertrauen in die nächsten Spiele gehen. Die nächste Begegnung der FC-Handballer findet am kommenden Samstag beim Tabellenzweiten in Kelheim statt.

Für Neunburg spielten: Tor: Georg Wittmann, Maximilian Schlehuber; Feld: Jörg Weiß (2), Korbinian Blendl (2), Olfa Wiedmann, Gregor Mardanow, Florian Guha (2), Christian Held, Benedikt Blendl, , Valentin Schmid (11/3), Florian Janker, Sebastian Mensch (4).

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