B-mänlich: Die glorreichen Sieben fackeln in der Ferne ein Offensivfeuerwerk ab

HaSpo Bayreuth II – FC Neunburg v. Wald 41:48 (21:27)

Am Sonntag musste die Neunburger B-männlich bei der HaSpo Bayreuth II antreten. Nachdem Schnabl und P. Wondraschek schon länger auf der Verletztenliste stehen, meldeten sich zu allem Überfluss auch noch Lenig und Bauer krankheitsbedingt ab, so dass sich 7 gesunde Spieler auf die Reise nach Oberfranken machten und dort nach einer herausragenden Teamleistung beide Punkte beim 48:41-Erfolg zurück in die Pfalzgrafenstadt brachten.

Die glorreichen Sieben fackeln in der Ferne ein Offensivfeuerwerk ab

 

Erst einmal aber musste man lange warten bis man sich warmmachen durfte, weil sich bis 20 Minuten vor Anpfiff noch die B-Jugenden von Bayreuth und Post SV in einem Landesligaspiel duellierten. Nicht die besten Voraussetzungen um ein gutes Handballspiel zu sehen dachte man sich.

Was daraufhin folgte war ein Offensivspektakel vom feinsten. Beide Mannschaften fackelten nicht lange und suchten ihr Heil im schnellen Abschluss. Die Gastgeber kamen zwar anfangs besser ins Spiel (3:5), aber bereits nach 5 Minuten war der Ausgleich geschafft (6:6). Bis zur 10. Minute (11:10) wogte das Spiel hin und her, dann erwischten die Oberpfälzer eine gute Phase in der Abwehr, als sie die Oberfranken zu schlechten Würfen zwangen, bzw. die Bälle in der Abwehr rausfischen konnten und in einfache Tore ummünzten (15:11, 17:12 – 15.min.) Natürlich brauchten die Gäste ihre Pausen, während bei HaSpo munter durchgewechselt werden konnte, so entwickelte sich das Spiel in starken und schwachen Phasen weiter (18:15, 22:17, 25:18). Vor allem Rasulov und Vitzthum stürzten sich in die Lücken der sehr offensiven Abwehr und öffneten so den anderen Tür und Tor. Zur Halbzeit stand daraufhin mit 27:21 ein Ergebnis an der Anzeigentafel, wo andere Mannschaften bereits geduscht zur Abfahrt bereit stehen würden.

In der Pause musste nicht viel gesagt werden. Weiterkämpfen und alles geben, das packen wir! So ging es in die 2. Halbzeit und die Oberfranken standen nun noch offensiver in der Abwehr. Aber die Tweedaleschützlinge zeigten keine Nerven. Weiterhin gingen sie dorthin wo es wehtat, rissen Lücken und konnten sich binnen weniger Minuten auf 33:24 absetzen. Was danach folgte, war nur noch ein Willen und Wollen der „glorreichen Sieben“. Sie kämpften bis zum Umfallen und das eine oder andere Mal war der eine oder andere kurz davor nicht mehr weiter spielen zu können. Aber als dann Beer 10 Minuten vor dem Ende sein erstes Feldtor in dieser Saison erzielte (39:31), ging noch einmal ein Ruck durch die Mannschaft und es gelang ihnen den Abstand zu den Bayreuthern zu halten um sich am Ende erschöpft nach dem 48:41-Sieg in den Armen zu liegen. Die Zuschauer hatten ein nicht gerade alltägliches Spiel mit 89 Toren gesehen und spendeten fair beiden Mannschaften den entsprechenden Applaus.

So kam auch der Trainer nicht drumherum den Jungs ein großes Lob zu spenden. „Nach der katastrophalen Abwehrleistung und der damit verbundenen Niederlage gegen Wackersdorf am Wochenende zuvor war ich dementsprechend angefressen, aber die Mannschaft hat heute als solche agiert, gekämpft, geackert und mit spielerischen Mitteln auf allen Positionen dagegen gehalten und am Ende zurecht gefeiert. Nach dem morgigen Training werden wir in eine wohlverdiente Weihnachtspause gehen und ich hoffe einmal, dass am 09.01. wieder fast alle Spieler einsatzbereit sind. Das war heute im Angriff absolute Klasse und so werden wir 2017 top motiviert ins Neue Jahr gehen!"


Für den FC spielten:
Im Tor: M. Wondraschek
Im Feld: Stefan (18), Himmelhuber (12), Rasulov (7), Vitzthum (7), Reitinger (3), Beer (1).
Zuschauer: 30
Siebenmeter: 1-1 / 0-0
Zeitstrafen: 2-1
Torfolge aus Neunburger Sicht: 3:5, 8:8, 15:10, 18:15, 23:17, 27:21 / 32:23, 39:31, 42:32, 44:37, 48:41.

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